YOGA IM FLUGZEUG
6 ÜBUNGEN FÜR ZWISCHENDURCH

Yoga im Flugzeug - 6 Übungen für zwischendurch | www.juyogi.com

 

 

 

Hallo meine lieben Yogis!

Yoga kann man immer und überall machen.
Diesen Satz hört ihr von mir ziemlich oft, wenn ihr mich persönlich kennt! ;)
Denn: das stimmt ja! Yoga kann man wirklich so ziemlich überall und immer machen.
…zum Beispiel auch im Flugzeug!

Wie ihr ja wisst, bin ich unglaublich gerne auf Reisen.
Sowohl beruflich, als auch privat bin ich spätestens alle paar Monate wieder mal im Flugzeug (Gott sei Dank habe ich keine Flugangst :P). Und egal wie klein der Platz ist – auch im Flugzeug kann man Yoga machen.

Ich hatte im November das Glück auf meinem Langstreckenflug nach Florida mit einer Maschine von Lufthansa zu fliegen und hatte auch in der Economy Class echt super viel Platz.

Wenn ihr Business- oder First Class fliegt, dann habt ihr da natürlich noch mehr Möglichkeiten.
Wenn ihr allerdings mit kleinem Budget (so wie ich) fliegt, dann muss man hier schon etwas kreativer sein. ABER: es geht! ;)

Ich zeige euch sechs Stretches, die ihr super easy im Flugzeug machen könnt.
Zusätzlich zu diesen ist es auf jeden Fall gut, immer wieder mal aufzustehen und durch den Gang zu gehen. Sich mal zu strecken – auch die Beine zu strecken – und viiiiiiieeeeeel zu trinken! (Ich bin immer furchtbar nervig für Stewardessen :P)
Außerdem solltet ihr auch eure Füße und Zehen regelmäßig bewegen. Einfach während dem Film schauen die Füße mal flexen und pointen, die Zehen mal zusammenziehen, anspannen und locker lassen. Das fühlt sich nach ein paar Stunden Flug wirklich sehr befreiend an.

 

Was ihr sonst noch machen könnt findet ihr jetzt:

 

 

 

YOGA IM FLUGZEUG

 

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Nichts tut so gut, wie den Oberkörper mal so riiichtig lang zu strecken!

Verschränke dafür einfach deine Hände und streck‘ dich nach oben mit deiner Einatmung. Hier kannst du für ein paar Augenblicke bleiben und wenn es dein Nachbar zulässt dich auch mal von links nach rechts biegen und deine Seiten lang ziehen.
Ansonsten bleibe einfach hier und mach dich richtig lang.
Du kannst die Bewegung auch fließend machen – mit der Einatmung nach oben, mit der Ausatmung die Arme nach unten und einen Katzenbuckel machen.
In deiner Atmung einfach ein paar Male wiederholen.

 

 

 

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Um die Wirbelsäule nach langem Sitzen wieder mal so richtig in Schwung zu bringen und den Körper mal ein bisschen zu mobilisieren, eignen sich Twists hervorragend.
Je nachdem wie viel Platz du hast könntest du zusätzlich in den Schneidersitz oder sogar in den Drehsitz kommen. Wenn sich das nicht ausgeht, dann einfach die Beine übereinander stapeln und hängen lassen. (Und wenn sich das auch nicht ausgeht, die Beine einfach ganz normal unten lassen)

Gebe dein rechtes Bein über dein linkes und drehe dich auf die rechte Seite. Deine linke Hand kann die Armlehne greifen und dein rechter Arm greift nach hinten – vielleicht sogar auf die hintere Armlehne.
Achte hier darauf, dass deine Wirbelsäule in der Länge bleibt, und du dich mit der langen und aufgerichteten Wirbelsäule drehst. Mit jeder Einatmung kannst du dich strecken, und mit der Ausatmung weiter in den Twist kommen.

Bleibe hier für mindestens fünf bis zehn Atemzüge und wechsle die Seite.

 

 

 

 

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Ach, ich liebe den Adler! Der tut einfach immer sooooo gut!

Gleich wie bei der vorigen Übung kannst du hier die Beine wieder übereinander stapeln, wenn es sich für dich ausgeht.
Bring‘ zuerst dein rechtes Bein über dein linkes und deinen rechten Arm unter deinen Linken. Verschränke die Arme in Adler Arme bzw. wenn du nicht ganz so weit kommst einfach nur so, dass sich deine Handrücken berühren.
Bring‘ die Schultern weg von den Ohren und die Ellenbogen zuerst auf Höhe der Schultern und deine Daumen bzw. Hände zu deinem dritten Auge in die Mitte deiner Augenbrauen.
Atme ein richte dich mit den gebundenen Armen auf und lehne dich leicht nach hinten.
Genieße den Stretch und bleibe auch hier für mindestens fünf bis zehn Atemzüge. Wechsle danach die Seite.

 

 

 

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Wer sagt, mann kann im Flugzeug seine Beine nicht ausstrecken?
Das geht sehr wohl – nur halt in die Höhe! :D

Winkel dafür dein rechtes Bein an (wenn es sich vom Platz ausgeht) und streck‘ dein linkes Bein nach oben.
Achte dabei darauf, dass deine Wirbelsäule auch hier so gut es geht in der Länge bleibt und greife deinen Fuß oder dein Bein jetzt dort, wo es für dich klappt (Oberschenkel, Unterschenkel oder Fußschaufel).
Richte dich mit jeder Einatmung auf, und zeihe dein Bein mit jeder Ausatmung noch näher zu dir ran.
Arbeite mit deiner Atmung und bleibe auch hier für fünf bis zehn Atemzüge.
Wechsle dann die Seite.

 

 

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Auch diese Übung mag ich sehr sehr gerne, weil sie überhaupt keinen Platz braucht und sich trotzdem so gut anfühlt. Du kannst sie immer wieder auf Reisen machen, wenn du dich nach einer Schulter- und Brustkorb-Öffnung sehnst.

Strecke deine Arme über dich aus und bring die Handflächen zusammen in Anjali Mudra (Namaste Haltung). Beuge dann von da deine Ellenbogen, sodass deine Ellenbogen und Handflächen hinter dich kommen. Je weiter du deine Ellenbogen nach hinten bringst und den Kopf nach vorne, desto stärker ist die Öffnung. Vielleicht kann dir hier dein Sitznachbar helfen, indem er deine Arme hinter dir hält.

Ansonsten bleibe hier und achte auch hier auf eine lange, aufgerichtete Wirbelsäule.
Genieße die Dehnung so lange du magst.

 

 

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Ohyeah! Open that chest!

Beim langen Sitzen vergessen wir seeeehr oft auf eines: eine gerade Sitzposition!

Meistens lassen wir uns in den Sitz sinken, lehnen uns hinten an und geben all unsere Arbeit ab. Sehr schnell passiert es, dass wir hier in einen runden Rücken verfallen und dann Kopf dann meistens auch noch eher nach unten neigen.
Eine super Ausgleichsposition ist hier eine Brustkorb-Öffnung bzw. Rückbeuge.

Richte dich dafür im Sitz mal lange und gerade auf und bring deine Hände auf deinen unteren Rücken mit den Fingerspitzen Richtung Decke.
Bleib trotzdem fest in deinem unteren Bauch und lehne dich hier so weit nach hinten, wie du magst.
Gerne kannst du auch deinen Kopf auf dem Sitz ablegen, trotzdem aber deinen Oberkörper weit vorne lassen, sodass du wirklich in einer schönen Rückbeuge bist.

Diese Übung funktioniert übrigens auch einwandfrei im Stehen.
Wenn du also einen langen Flug hinter dir hast und das Gefühl hast, du warst zu sehr in der Vorbeuge, kannst du zB während du auf dein Gepäck wartest diese Übung wiederholen.

 

 

Somit wünsche ich euch ganz viel Entspannung bei eurem nächsten Flug ihr Lieben!
Gerne könnt ihr euch ja diesen Blogpost ausdrucken und mit auf die nächste Reise nehmen! Ich habe euch HIER ein PDF vorbereitet, dass ihr euch gratis downloaden könnt.

Viel Spaß damit!

 

Alles Liebe,
eure Ju