Krea-TIEF
8 Tipps für mehr Motivation als kreative Selbständige


Krea-TIEF - 8 Tipps für mehr Motivation als kreative Selbständige | www.juyogi.com

 

 

Nachdem ich heute den ganzen Tag schon an einem Projekt sitze, und nicht so ganz voran komme, dachte ich nutze ich die Gelegenheit, und schreibe für euch gleich einen Blogpost mit meinen Erfahrungen.

Auf Instagram und Facebook habt ihr euch ja gewünscht, dass ich ein bisschen mehr von meinem Berufsleben erzähle und meine Erfahrungen als Selbststände mit euch teile.
Tja, nicht’s lieber als das!

Auch ich kann Motivation sehr gut gebrauchen und möchte euch gerne über meine Tipps für mehr Motivation am Arbeitsplatz erzählen!

 

Also, wer kennt das nicht: das Mail-Postfach quillt über, eigentlich hat man genug Arbeit zu tun, aber anstatt motiviert zu sein, ist man eher überfordert und weiß nicht wo man beginnen soll.
Oder man möchte gerne kreativ sein, aber es will. einfach. nicht. funktionieren!

Alles Punkte, auf die ich mindestens einmal die Woche stoße…

Was also tun, wenn man wieder mal ein Krea-Tief hat?

Das sind meine Tipps für mehr Motivation als kreative Selbständige:

 

1.) Fang‘ langsam an

Das erste, was du in der Früh nicht machen solltest, ist sofort aus dem Bett springen und deine Emails checken. Dann bekommst du nämlich gleich mal Panik, wie du das denn alles unterbringen sollst.
Fang‘ langsam an und freue dich auf deine Morgen-Routine.

Egal ob du zuerst eine kleine Yoga-Routine machen möchtest, ob du dir einen Kaffee und eine Zeitung schnappst, oder ob’s vielleicht ein Spaziergang ist – nimm dir am Morgen die Zeit, um richtig zu starten.
Wenn du dir selbst sagst, du hast keine Zeit dafür, dann stelle dir den Wecker gleich eine halbe Stunde früher und nimm dir die Zeit.

Wenn ich noch keinen Kaffee hatte und sofort loslegen will, kommt echt nur Scheiß dabei raus.
Auch ich brauche meine Zeit am Morgen, um mal in Ruhe wach zu werden und dann mit dem Kopf auch richtig bei der Arbeit zu sein. Ansonsten antworte ich patzig auf Emails, arbeite schlampig und brauche für alles viel länger, als gedacht.

 

 

2.) Teil dir deine Zeit gut ein

Im Normallfall hat dein Arbeitstag acht Arbeitsstunden.
Im Normalfall.

Das coole am Selbstständig sein: du kannst arbeiten wann immer du willst.

Setze deine Prioritäten und gestalte deinen Zeitplan um diese herum.

Bei mir sehen die Termin-Prioritäten zum Beispiel so aus:

  1. Meetings
  2. Deadlines
  3. Art der Arbeit
  4. Arbeit


1. Meetings: 

Egal ob Face to Face oder über Skype: bei Meetings sind immer mehrere Personen involviert. Dementsprechend sollten diese Termine ganz dick und fett im Terminkalender eingetragen sein, damit du sie nicht verpasst.

2. Deadlines:
Als zweites folgen die Deadlines. Das sind zwar vorgegebene Termine im Kalender, aber wie du zu deiner Deadline kommst, ist dir überlassen. Du kannst also zwei Wochen lang chillen und dann drei Tage lang in der Nacht arbeiten, oder du arbeitest jeden Tag ein bisschen dran. Your choice.

3. Art der Arbeit:
Bei mir ist es so, dass ich die meiste Zeit zwar direkt vorm Computer verbringe, durchaus aber auch andere Jobs habe. Zum Beispiel Shootings, Fassadengestaltungen, Workshops usw.
Wenn ich weiß, dass ich diese Woche Fotos schießen muss, dann richte ich mich hier nach Wetter und Licht. Tagsüber also lieber Zeit für Fotos einplanen, abends dann wieder für Computerarbeit.
Das selbe gilt für Outdoor-Jobs. Wichtiger ist mir, dass ich nicht frieren muss oder im Regen arbeiten muss, als dass ich meine Computerarbeit zuerst erledigt habe.

4. Arbeit
Und zum Schluss kommt die eigentliche Arbeit.
Nachdem ich mir im Kalender die Meetings, Deadlines und Outdoor Aktivitäten eingetragen habe, kann ich loslegen und arbeiten.

 

Krea-TIEF - 8 Tipps für mehr Motivation als kreative Selbständige | www.juyogi.com

 

 

3.) Schreib‘ dir eine To-Do Liste

Wenn wir schon beim Termine eintragen sind, schreib dir auch direkt eine To-Do-Liste.
Je nachdem wie voll dein Kalender ist, kannst du sie Tag für Tag schreiben, oder Woche für Woche.

Im besten Fall passiert es dann, dass du drauf kommst, dass die Liste ja eigentlich garnicht so lange ist, wie ursprünglich gedacht.
Im schlimmsten Fall fällt dir auf, wie viel du tatsächlich zu arbeiten hast.

Anyways – Listen sind gut!
Für mich gibt’s nix schöneres, als wieder einen weiteren Punkt von meiner To-Do-Liste auszustreichen.

Mein Tipp: Schließe den Tag trotzdem mal ab, und versuche nicht krampfhaft, alle Punkte abzuarbeiten. Das schaffst du nicht. Denke wieder an deine Meetings und Deadlines. Solange du diese im Griff hast, kannst du mit deiner Liste auch am nächsten Tag weitermachen.

 

 

4.) Brainfood

Wenn ich hungrig oder müde bin, dann kann ich einfach nicht arbeiten. Es funktioniert einfach nicht.

Stell dir am besten immer etwas gutes zu essen oder trinken an deinen Arbeitsplatz und denk an deine Essens-Pausen.
Nüsse oder Früchte sind der perfekte Snack am Arbeitsplatz. Wasser ist natürlich auch super wichtig! Vergiss nicht, auch während dem Arbeiten immer wieder mal was zu trinken.

Ich bin gerade an vollen Tagen ein riesengroßer Fan von Mate. Wenn das bei euch auch so ist, könnte euch vielleicht dieser Artikel interessieren.
Aber auch drei Club Mate ersetzen keine Hauptmahlzeit.
Mach Pausen und stärke dich mit gesunden Snacks und mindestens einer guten Hauptmahlzeit am Tag.

 

 

5.) Schaffe dir ein kreatives Arbeitsumfeld

Wenn du kreativ arbeiten musst, dann tut oft eine kreative Umgebung nicht schlecht.
Solltest du von zu Hause aus arbeiten, dann gestalte dir dein Büro so, dass es dich jeden Tag auf’s neue motiviert und inspiriert. Eine kleine Karte hier, ein Foto-Print dort, ein motivierender Spruch da, oder ein passender Desktop Hintergrund.
Egal was es ist – such dir passend zu deiner Arbeit ein bisschen Inspiration. Auch Bücher sind immer gut. Wenn man mal überhaupt keine Idee hat und das Internet auch nichts passendes hergibt, ist es immer noch am besten, zum guten alten Buch zurückzugreifen.

Auch Co-Working-Spaces können helfen.
Gerade wenn du in deinen eigenen vier Wänden ein Tief hast und einfach mal wieder unter Leute kommen willst.
Such‘ dir in deiner Gegend das passende Internet-Cafe oder den passenden Space heraus, und probier’s einfach mal. Die meisten bieten auch einen Tagespass oder einen Schnuppertag an.

Meine favorite Spots in Berlin gibt’s am Freitag am Blog!

 

 

6.) Nutze deine Muse

Manchmal habe ich überhaupt keinen Bock zu schreiben, muss es aber. Manchmal habe ich überhaupt keine Muse zum Zeichnen, muss es aber.
Bevor ich da jetzt ewig herumprobiere und vier Stunden länger brauche, als normalerweise, widme ich mich einfach einem anderen Projekt.

Mancha mögen sagen, dass das nicht sinnvoll ist und dass man sich immer nur einem Projekt zuwenden soll, aber ich sag das ist Blödsinn.
Gerade als Selbständige ist es doch ein Luxus, nicht den ganzen Tag ein einem Projekt sitzen zu müssen. Warum das nicht ausnutzen?

Deshalb schreibe ich zum Beispiel jetzt in diesem Moment einen Blogpost, weil ich gerade mehr Bock auf Schreiben habe. Und danach setz‘ ich mich nochmal hin und versuche erneut, diese Illustration zu zeichnen.
Nutze deine Muse, wann immer sie kommt.

 

 

7.) Höre Musik

Manche tun sich leichter, wenn sie in vollkommener Stille arbeiten. That’s fine.

Ich bin ein Mensch, der den ganzen Tag über während dem Arbeiten Musik hört, außer, wenn ich schreiben muss. Aber ansonsten gibt’s bei mir immer Musik.
Wenn eine Deadline ansteht und ich Gas geben muss, dann schmeiß ich mir die Antwoord rein, wenn’s einfach nur gemütlich dahin gehen soll passt The XX immer.

Hier gibt’s meine Mixed Playlist, die ich immer während dem Arbeiten hören kann:

 

Wenn du nicht ganz so der Fan von Musik während dem Arbeiten bist, dann könnten Hörbucher evtl. etwas für dich sein.

Egal ob du einem Mörder davonläufst, während du Bilder freistellst, beim Zeichnen direkt mehr Selbstbewusstsein durch einen Ratgeber kommst, oder am Besen durch Hogwarts fliegst während du dein Video animierst.

Es gibt so ziemlich zu jedem Thema das passende Hörbuch.

Audible hat zB mehr als 200.000 Hörbüchern und Hörspielen im Programm. Bestseller, Thriller, Romane und Klassiker – also egal wie deine Stimmung gerade ist, da findest du sicher was. Einfach direkt auf deinen Computer oder Handy herunterladen und dann kannst du überall lauschen.

Falls du es probieren möchtest, geht’s hier zum Audible-Probeabo »

 

 

8.) Nimm’s nicht so ernst

Und wenn garnichts mehr geht und du einfach keine Motivation finden kannst – dann nimm’s nicht so ernst.
Mach mal einen Tag Pause und hau dich am nächsten Tag wieder in’s Zeug.

Wir sind ja alle nur Menschen und keine Maschinen.
Und wir Selbständigen können uns zumindest aussuchen, wann wir zu Maschinen werden müssen, und wann wir mal Pause machen können. ;)

 

Alles Liebe,
eure Ju